Caritas

Not sehen und handeln,

Nächstenliebe ist unser Programm.                             

Ehrenamtliche Caritas-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich in unserer Pfarrei Sel. Niels Stensen, um möglichst nah im Lebensraum der Menschen aktiv und präsent zu sein.

 

Zur alltäglichen Arbeit der Caritas gehört: 

  • Ausstellung von Lebensmittelgutscheinen
  • Bezahlung von Stromschulden
  • Mietbeihilfen
  • Betreuung von Familien mit Kleinkindern
  • Babyausstattung usw.
  • individuelle Zuschüsse für Mutter-Kind-Kuren
  • Hilfen zum Lebensunterhalt bedürftiger Familien
  • besuchen wir die hilfesuchenden Menschen in ihren Wohnungen und
  • vermitteln - wenn nötig - auch weitergehende Hilfen zu den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des Caritasverbandes Tecklenburger Land und des SKF 

 

Bei allen Hilfsangeboten geht es darum, die Ursache der Notsituation auf Dauer zu beseitigen. Vermittlungen zu Beratungsstellen, wie z.B. die Schuldnerberatung, gehören deshalb auch zu den Aufgaben der Caritas.

 

Die finanzielle Hilfe, die den Betroffenen gegeben wird, stammt aus den jährlichen Caritassammlungen. Das Geld bleibt komplett in unserer Gemeinde und wird dann, wenn die finanziellen Kräfte der Menschen trotz aller persönlichen Bemühungen erschöpft sind, zeitnah von uns ausgegeben.

 

Eine Caritas-Sprechstunde in Lengerich findet jeden ersten Donnerstag im Monat von 17 bis 18 Uhr im Pfarrhaus statt. Ein Sorgen-Briefkasten befindet sich im Eingang der Werktagskirche. Anliegen bitte mit Anschrift oder Telefonnummer einwerfen!

 

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der Gemeindecaritas unterliegen der Schweigepflicht.

Bischof Lumen Monteiro zu Gast bei den Caritas-Mitarbeitern Seliger Niels Stensen 2018

Sei Du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst. Dieses Zitat des großen Inders Mahatma Ghandi prägt das Motto der Fastenaktion 2018: Heute schon die Welt verändert?

Das lachende Gesicht einer indischen Frau stellt diese Frage auf dem Plakat von Misereor.

Ein Botschafter der indischen Katholiken berichtete jetzt im Gemeindehaus St. Margareta über die Situation der Katholiken in Indien, die als Minderheit mit anderen Religionsgemeinschaften zusammenarbeiten, um die Lebensbedingungen der Armen zu verbessern.

 

Bischof Ignatius Patrick Lumen Monteiro, sowie der Leiter der Fachstelle Weltkirche Ulrich Jost-Blome und die Dolmetscherin Gyda Tourow informierten die Zuhörer über die Zustände in Indien im Allgemeinen und in der Diözese Agartala im Nordosten Indiens im Besonderen.

 

Seit 22 Jahren ist Ignatius Patrick Lumen Monteiro Bischof, seit 2012 auch Vorsitzender von Caritas Indien.

Er schilderte die Probleme der Katholiken in den 28 Bundesstaaten Indiens, in denen es 18 Amtssprachen gibt, insgesamt sogar 500 Sprachen und 1500 Dialekte. Schmunzelnd erklärte der Bischof, der Heilige Geist habe ihn zum Priester berufen, aber ihm nicht das Verstehen aller Sprachen eingegeben.

Im Jahr des 60. Bestehens von Misereor finde erstmals eine gemeinsame Fastenaktion mit Misereor statt. Es gehe um Projekte, die in Indien aufgelegt werden, und daher seien etliche Vertreter der Caritas unterwegs und stellten die Projekte vor.

Dankeschön-Abend für alle Caritas-Aktiven 2017

Eine Gemeinde ohne Caritas sei keine Kirchengemeinde. Caritas mache Mut, betonte Pfarrer Peter Kossen in seinem Grußwort, sie bringe die Nächstenliebe zum Leben, hob  der Geistliche die Bedeutung von Caritas-Arbeit hervor beim Dankeschön-Abend für die vielen Caritas-Helfer in der Gemeinde Seliger Niels Stensen, der im neuen Gemeindehaus St. Margareta stattfand. Elke Geretzki, die Vorsitzende der Gemeindecaritas in Lengerich, hatte diesen Dankeschön-Abend für alle Caritas-Aktiven der Kirchengemeinde organisiert, wofür Pfarrer Kossen ihr einen besonderen Dank aussprach.

Nach dem Grillabend in St. Christophorus Ladbergen in 2015, dem Eisessen 2016 in St. Michael Tecklenburg habe nun St. Margareta Lengerich die Caritas-Helfer zu einem „Westfälischen Abend“ eingeladen, erklärte Elke Geretzki. Sie eröffnete den Abend mit Gedanken über den Wert eines Lächelns, das so unendlich viel aussagen und bedeuten könne.

Pfarrer Kossen sprach das Tischgebet, bevor sich die Gäste am „Westfälischen Büffet“ laben konnten, dessen typisch westfälische Speisen von den verschiedenen Caritas-Helferinnen zubereitet worden waren.

Als „Nachtisch“ praktisch trat Kiepenkerl Günter Tierp auf, verteilte in ebenso typisch westfälischer Manier Würstchen und Eier und erklärte in Plattdeutsch den Unterschied zwischen Tödden und Kiepenkerlen. Die Männer mit den Kiepen seien abgelöst worden von den Tante Emma-Läden und die wiederum mussten den modernen Supermärkten weichen. Und die, so der Kiepenkerl, hätten heute zu kämpfen gegen die Konkurrenz von Internet-Shops, wie er von seinen Enkeln erfahre. Dann unterhielt Tierp die Gäste mit Dönkes aus dem  Familienleben. Mit einem Prost verabschiedete sich der Kiepenkerl von der Caritas-Runde.

Zum Thema des Abends passte wunderbar die plattdeutsche Andacht von Pfarrer Kossen über Schwester Eveline aus Münster, die ein Unikat war und sich um Obdachlose kümmerte.

Elke Geretzki las dann vor, wie sich die Wechter früher die Füße wuschen, und aus dem Buch „Sagen und Geschichten aus dem Tecklenburger Land“ die Geschichte  von Schulten Hiärm und seiner Taschenuhr. Eine „Traumgeschichte eines Atheisten“, in der zum Ausdruck kam, worauf es im Leben ankommt und wofür uns das Gewissen gegeben wurde, beendeten den besinnlichen Teil des Abends.