Pfarrheim Maria Frieden

Geschichte

Pater Markus (Pfarrer von 1975 bis 1978) setzte sich in den 1970er Jahren für den Bau eines Pfarrheims  in Lienen ein. Der erste Spatenstich für den Rohbau hinter der Kirche konnte schließlich am 15. September 1976 durchgeführt werden. Der Grundstein wurde am 24. Oktober 1976 durch Dechant Hermann Gescher gelegt, so dass bereits am 12. November 1976 das Richtfest gefeiert werden konnte. Am 1. Mai 1977 wurde das fertiggestellte Pfarrheim schließlich von Bischof Reinhard Lettmann eingeweiht. Auch Dank des hohen Anteils an Eigenleistungen konnte ein geräumiges Pfarrheim mit 450 Quadratmeter, aufgeteilt auf Kellerräume, Erdgeschoss und Dachbereich, entstehen.

 

Zur Geschichte der Kirche Maria Frieden ...

Pfarrheim-Neubau

Die Bauarbeiten haben begonnen. Die Mitglieder des Bauausschusses Lienen stehen in enger Abstimmung mit dem Bistum und den Architekten. Im Bautagebuch lässt sich das Vorhaben verfolgen.

 

Hier geht es zu den Plänen des Architekten.

Das Bautagebuch

Baubeginn 19. August 2019 - Hier berichten wir über den Baufortschritt bis zur geplanten Fertigstellung Ende Mai 2020.

Der Weg zu einem neuen Pfarrheim

Seit dem Jahr 2014 laufen nun schon Planungen für ein neues Pfarrheim in Lienen. Das bisherige Pfarrheim aus dem Jahr 1976 weist engergetische Mängel auf und ist zu groß: Für Pfarrheime geht das Bistum von 100 m² je 1.000 Mitglieder aus, das entspricht bei etwa 1700 Katholiken in Lienen einer gesamten Pfarrheimgröße von 170 m² als Planwert. Diese Größe wird zurzeit deutlich überstritten. Mit einem Neubau werden dann knapp 300 m² Fläche eingespart. Diese Maßnahme wird sich langfristig positiv auf den Haushalt der Kirchengemeinde auswirken, da die Schlüsselzuweisungen für die Überschreitungen von Gemeindehausflächen, die über dem Planwert liegen, deutlich niedriger sind.

 

Vom Bistum in Münster wurde als Architekt Herr Christoph Achterkamp aus Steinfurt für das Bauvorhaben in Lienen beauftragt. Seine erste Aufgabe war es sich mit den Gruppen, die das Pfarrheim regelmäßig nutzen, zusammenzusetzen und so ein Raumkonzept zu erstellen. Hierbei wurde schnell deutlich, dass es notwendig ist, mindestens zwei unabhängig erreichbare Gruppenräume zu schaffen, die zeitgleich genutzt werden können. Durch Zusammenschluss der Einheiten, muss ein Pfarrsaal geschaffen werden, der auch für größere Veranstaltungen genutzt werden kann. Zusätzlich musste ein hoher Bedarf an Abstellfläche berücksichtigt werden. Wichtig war allen Beteiligten auch eine direkte Anbindung an die Kirche. Zu Veranstaltungen im Anschluss an den Gottesdienst sollten die Gottesdienstbesucher nicht erst wie bisher das Gebäude wechseln müssen. Dadurch entstand die Idee, die Räumlichkeiten des neuen Pfarrheims direkt an die Kirche anzubauen. Beim Betreten und Verlassen der Kirche, führt der Weg durch das Pfarrheim.

 

Die ersten Pläne wurden von Herrn Achterkamp im April 2017 auf einer Info-Veranstaltung in Lienen vorgestellt. An Hand der präsentierten Zeichnungen und der ausführlichen Erklärungen des Architekten hatten alle Anwesenden nun erstmalig einen Einblick in die geplante Architektur. Und das war auch gut so, denn es wurden keine Räumlichkeiten für die Jugendlichen bzw. Messdiener des Gemeindeteils Maria Frieden berücksichtigt. Mit Recht kam die Kritik auf „an uns habt ihr nicht gedacht“. Nachdem Martin Licher als Vertreter der Messdiener beim Bistum in Münster darauf aufmerksam gemacht hat, wurde vom Bischof sofort eine zusätzliche Fläche für einen Jugendraum genehmigt.

Nun konnten die Planungen und Zeichnungen endlich konkreter werden. Zur Begleitung des weiteren Genehmigungs-und Planungsverfahrens wurde ein Bauausschuss gegründet. Diesem Bauausschuss gehören auch Gemeindemitglieder aus Lienen an. Das ist wichtig, denn damit ist gewährleistet, dass eventuelle Besonderheiten aus Lienener Sicht berücksichtigt werden können und Maria Frieden bei den Planungen mit einbezogen wird. Dieser Bauausschuss trifft sich in regelmäßigen Abständen mit dem Architekten, den Fachingenieuren und einem Vertreter der Bistumsverwaltung.

 

Nach den weiteren Planungen und Sitzungen wurde beim Neujahrsempfang im Januar 2019 und bei einer Informationsveranstaltung im Februar 2019 über den aktuellen Planungsstand informiert. Da auch die Kirche Maria Frieden in diese Umbauarbeiten mit einbezogen ist, werden die Gottesdienste während der Bauphase im bisherigen Pfarrheim stattfinden, ehe es 2020 wieder in eine schön renovierte Kirche mit einem neuen Pfarrheim geht.