Der neue Pastoralplan


Pfarreirat der Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen

Mitglieder des Pfarreirates:

Gertud Barlag

Maria Beumer (Stv. Vorsitzende)

Miriam Chrost

Katharina Engel

Elisabeth Fischer

Christiane Gerbert

Tina Gröll

Marlene Hankers

Pater Hans-Michael Hürter

Kathrin Jahnke

Pfarrer Peter Kossen

Svenja Lauxtermann

Ludger Lohmöller

Christiane Malcher

Schwester Marietheres

Daniel Narberhaus (Vorsitzender)

Ralf Schmees

Karin Sensen

Gertrud Spieker

Carolin Wessels

 

 

Pfarreirat am 12. November 2017 neu gewählt

Mit großem Interesse wurde in den vergangenen Monaten der Ablauf der Pfarreiratswahl verfolgt. Mit dem Beschluss des alten Pfarreirates, die Pfarreiratswahl im November 2017 als Allgemeine Briefwahl durchzuführen und auf die Urnenwahl zu verzichten, war ein erster Schritt getan, aber es blieben viele Fragen. Lohnt sich der ganze Aufwand? Wie kann es organisatorisch laufen? Vieles in der Durchführung der Wahl war ja Neuland!

Erfreulicherweise liegt das Wahlergebnis noch rechtzeitig zum Redaktionsschluss vor.

Von den insgesamt 7836 Wahlberechtigten haben 1129 Gemeindemitglieder ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von  mehr als 14%. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Pfarreiratswahl im Jahre 2013 lag unter 7 %. Nur die ganz großen Optimisten hatten in ihrer Prognose eine Verdoppelung der Wahlbeteiligung für möglich gehalten. Mit dem vorliegenden Ergebnis sind die Erwartungen im Allgemeinen weit übertroffen worden.

Für die Gemeinden St. Christophorus Ladbergen, St. Michael Tecklenburg und Maria Frieden war es eine Zustimmungswahl. Hier standen nur so viele Kandidaten zur Wahl, wie  proportional im Pfarreirat vertreten sein werden. Für St. Margareta Lengerich / St. Hedwig Leeden hatten sich für die sechs Plätze im Pfarreirat neun Gemeindemitglieder zur Wahl gestellt.
Gewählt wurden:

 

Für St. Margareta Lengerich / St. Hedwig Leeden:

Gertrud Barlag, Maria Beumer, Miriam Chrost, Svenja Lauxtermann, Christiane Malcher, Daniel Narberhaus

Für St. Christophorus Ladbergen: Kathrin Jahnke, Gertrud Spieker

Für Maria Frieden Lienen: Marlene Hankers, Ralf Schmees
Für St. Michael Tecklenburg: Katharina Engel, Elisabeth Fischer


Verbunden mit dem Glückwunsch zur Wahl ist die Anerkennung und der Dank an alle, die sich bereit erklärt haben, für den Pfarreirat zu kandidieren und für die nächsten vier Jahre im Pfarreirat Verantwortung für die Belange der Pfarrei zu übernehmen und sich ehrenamtlich einzubringen.

Allen Gemeindemitgliedern, die sich an der Wahl beteiligt haben, gilt ebenso ein besonderer Dank. Die gute Wahlbeteiligung ist ein besonderes Zeichen der Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements. Gleichzeitig ist es ein Beweis für die Verbundenheit vieler mit dem Gemeindeleben.

In den vielen Gesprächen der letzten Wochen, in denen es auch oft um die Pfarreiratswahl ging, hat man gespürt, dass dieser Wahl in Form der Allgemeinen Briefwahl, anders als in den Wahlen zuvor, eine große Bedeutung beigemessen wurde. Man kann sagen, dass nicht nur an einem Wochenende gewählt wurde, sondern über 3-4 Wochen hinweg! Für alle, die sich enger zur Gemeinde gehörig fühlen und sich engagieren, hatte die Wahl einen recht hohen Stellenwert.

Neu war ebenfalls bei dieser Wahl, dass zum ersten Mal alle Gemeindemitglieder ab 14 Jahren stimmberechtigt waren. Man hat damit der Tatsache Rechnung getragen, dass viele Jugendliche in den Gemeinden schon viele Aufgaben und damit Verantwortung übernehmen. Eine abschließende Bewertung, ob dieses Angebot genutzt wurde, ist erst  nach einer genaueren Auswertung möglich.

Zum Schluss geht ein ganz herzliches Dankeschön  an die Gemeindemitglieder, die durch ihren großen zusätzlichen Einsatz zum Gelingen der Allgemeinen Briefwahl beigetragen haben. Die Briefwahlunterlagen wurden zwar nach Wahlbezirken und Straßen geordnet der Pfarrei zur Verfügung gestellt, aber die Verteilung war Aufgabe der Pfarrei. Hier wurde auf das bewährte und gut funktionierende Verteilersystem für den Pfarrbrief in den vier Gemeinden zurückgegriffen. So konnten die Kosten für die Zustellung erheblich gesenkt werden. Von den insgesamt 7836 Wahlbriefen mussten lediglich 1168 per Post verschickt werden.

Möge das insgesamt erfreuliche Wahlergebnis für den neuen Pfarreirat ein besonderer Ansporn sein, getragen von der besonderen Wertschätzung der Gemeinde,  die neuen Aufgaben mit Optimismus und Freude am Ehrenamt anzugehen.

Für den Wahlvorstand

Alois Thomes 

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Über die weitere Entwicklung werden wir an dieser Stelle berichten.

Ihr Internetteam

Neues aus dem Pfarreirat (Winter 2018/ 19)

Die Arbeit mit und am Lokalen Pastoralplan

 

Seit nun einem Jahr arbeitet der Pfarreirat in seiner neuen Zusammensetzung. An einem Klausurwochenende im Februar in Münster konnten sich die vielen neuen gewählten Mitglieder kennenlernen und sich mit dem Inhalt des Lokalen Pastoralplans unserer Kirchengemeinde auseinandersetzen. Nach der Veröffentlichung und Präsentation unseres Pastoralplans im April beschäftigt sich der Pfarreirat nun überwiegend damit, die darin beschriebenen 11 Wege zu "gehen".

 

Unsere Kirchengemeinde verändert sich, stetig und langsam, ob wir wollen, oder nicht. Für den Pfarreirat ist es unter anderem die Aufgabe, diese Veränderungen zu erkennen und gegebenenfalls darauf zu reagieren. Sei es der Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche, der demografische Wandel, oder das soziale Ungleichgewicht in der Gesellschaft. Hierbei hilft uns der Pastoralplan, die Dinge nach bestimmten Standpunkten zu bewerten und zu handeln.

Genau dafür trifft sich der Pfarreirat alle sechs bis acht Wochen in seiner Sitzung, die in der Regel öffentlich ist, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Weiterhin wird sich der Pfarreirat einmal jährlich im Frühjahr zu einer ganztägigen Klausur treffen, um sich über den aktuellen Stand der Entwicklung rund um den Lokalen Pastoralplan auszutauschen.

 

Dass der Lokale Pastoralplan bereits wirkt und erste Früchte trägt, soll hier an ein paar konkreten Beispielen gezeigt werden:

  • In Tecklenburg hat sich zum Weg "Willkommenskultur" ein Arbeitskreis gebildet, der ein Konzept ausarbeitet, wie vor Ort neu Zugezogene begrüßt werden können. Dieses Konzept wird im ersten Halbjahr des kommenden Jahres umgesetzt. Angepasst auf die lokalen Gegebenheiten kann dieses Konzept in Zukunft auch in den anderen Gemeinden Anwendung finden
  • Der Pfarreirat hat zum Weg "Jahresthema" für das Jahr 2019 das Thema "Einsamkeit" ausge-rufen.
  • Der Weg "Kirchengebäude" wird unter anderem aktiv in Ladbergen "gegangen". Dort hat sich ein Arbeitskreis zusammengefunden, um die Kirche St. Christophorus zu einem Ort der Kultur zu entwickeln, siehe dazu ...
  • Die "Bewahrung der Schöpfung" wird in unsere Kirchengemeinde durch die Zertifizierung als "Ökofaire Kirchengemeinde" deutlich. Ebenfalls ein Prozess, der mit dem Zertifikat alleine nicht beendet ist ...

Dies sind nur wenige Beispiele aus unserer Kirchengemeinde. Einige Wege, wie zum Beispiel "Selbständige Leitung vor Ort durch freiwillig Engagierte", sind zwar in den Köpfen und beschäftigen uns, aber noch wenig konkret, müssen sie aber auch noch nicht sein. Möglicherweise müssen Wege des Pastoralplans auch mittelfristig angepasst und verändert werden.

Wie schon erwähnt, unsere Kirchengemeinde verändert sich. Sie muss sich auch zum Teil verändern, damit sie Kirche für alle bleibt, für Jung und Alt, für Alleinstehende und Familien. Seien Sie Teil dieser Veränderung!

Kommen Sie miteinander und mit dem Pfarreirat darüber ins Gespräch.

Nehmen Sie hierzu gerne den Lokalen Pastoralplan an die Hand!

 

Für den Pfarreirat

Daniel Narberhaus

pfarreirat@stensen.de

Gemeindeausschüsse

In den vier Gemeinden sind vom Pfarreirat Gemeindeausschüsse eingerichtet, die die örtlichen Belange wahrnehmen und dafür Sorge tragen, dass "der Glaube als Heimat vor Ort" erfahrbar wird. Die Zusammensetzung der Gemeindeausschüsse richtet sich nach den jeweiligen Besonderheiten in den Gemeinden. Neben mindestens einem Vertreter aus dem Pfarreirat und einem Hauptamtlichem aus dem Seelsorgeteam gehören dazu Vertreter aus den Organisationen, Gruppen und Vereinen in den Gemeinden. Der Gemeindeausschuss ist Ansprechpartner für Gruppen und Einzelpersonen und für die Planung und Durchführung von Aktionen und Veranstaltungen vor Ort verantwortlich. Aufgrund einer langen Tradition nennt sich der Gemeindeausschuss in St. Michael Tecklenburg "Runder Tisch".

 

 

Sachausschüsse

Der Pfarreirat hat folgende Sachausschüsse eingerichtet, die ihre Aufgaben darin sehen, den Pfarreirat zu beraten und in ihrem Zuständigkeitsbereich Entscheidungen des Pfarreirates vorbereiten:

 

  • Liturgieausschuss
  • Ausschuss Ehe und Familie
  • Jugendausschuss
  • Öffentlichkeitsausschuss

 

Aufgrund der unterschiedlichen Traditionen in den Gemeinden der Pfarrei und der Vielzahl der zugehörigen evangelischen Gemeinden liegt die Ökumene in den Händen der Gemeindeausschüsse, die ökumenische Arbeitsgruppen eingerichtet haben.