Der neue Pastoralplan


Pfarreirat der Kirchengemeinde Sel. Niels Stensen

Aktueller Stand der Umsetzung des Pastoralplans

Zur Vorbereitung auf eine gemeinsame Sitzung des Pfarreirats mit dem Kirchenvorstand im September 2019, haben einige Pfarreiratsmitglieder den aktuellen Stand der Umsetzung der einzelnen Wege in einer Präsentation zusammengetragen.

Gerne stellen wir Ihnen diese umfangreiche Präsentation zum Download zur Verfügung. Wir würden uns über eine Rückmeldung unter pfarreirat@stensen.de sehr freuen.

Mitglieder des Pfarreirats

Gertud Barlag

Maria Beumer (Stv. Vorsitzende)

Miriam Chrost

Katharina Engel

Elisabeth Fischer

Christiane Gerbert

Tina Gröll

Marlene Hankers

Pater Hans-Michael Hürter

Kathrin Jahnke

Pfarrer Peter Kossen

Svenja Lauxtermann

Ludger Lohmöller

Christiane Malcher

Schwester Marietheres

Daniel Narberhaus (Vorsitzender)

Ralf Schmees

Karin Sensen

Gertrud Spieker

Carolin Wessels

Neues aus dem Pfarreirat (Sommer 2019)

Neben den regelmäßigen, öffentlichen Pfarreiratssitzungen trifft sich der Pfarreirat einmal im Jahr zu einer Klausurtagung. Der Pastoralplan ist dabei der „rote Faden“, der die Arbeit des Gremiums bestimmt. Dieser ist nun seit etwas mehr als einem Jahr in Kraft. Daher wurden die 11 Wege, wie sie im Pastoralplan benannt sind, einmal genauer unter die Lupe genommen, um festzustellen, wo auf den Wegen schon „etwas wächst“, welche Schritte schon gegangen wurden, welche Meilensteine als nächsten in den Blick genommen werden sollten, aber auch wo Gewitterwolken aufziehen, die bedacht werden müssen.

 

Herausstellen kann man hier den Weg „Jahresthema“. Im Herbst 2018 wurde das Thema „Einsamkeit“ beschlossen. Mit einem Schwerpunktthema das Jahr zu gestalten und die Veranstaltungen daran auszurichten, ist auf eine sehr breite Zustimmung gestoßen. Daher wird der Pfarreirat sich im vierten Quartal dieses Jahres wieder zusammenfinden, um das nächste Jahresthema festzulegen, das hoffentlich erneut einen so positiven Anklang findet. Allerdings ist bei der Betrachtung der Wege auch aufgefallen, dass „Eucharistie ... neu entdecken“ bislang noch nicht aktiv verfolgt wurde. Ähnlich wie der Weg „Jugendlichen und jungen Erwachsenen Räume öffnen“ können diese Punkte als Dauerbaustelle betrachtet werden. Daher ist es nur gut, dass es den Pastoralplan gibt, damit die wichtigen Dinge nicht aus den Augen verloren gehen.

Für den Weg „Leitung vor Ort durch freiwillig Engagierte“ wurde eine Steuerungsgruppe eingerichtet, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzt.

 

Insgesamt kann aber festgehalten werden, dass schon sehr auf den Weg gebracht wurde und wir schon gut unterwegs sind. Neben dem Pastoralplan musste sich der Pfarreirat Anfang des Jahres aufgrund des Abschieds von Pater John Vettamthadathil und des Ruhestands von Pfarrer Günter Witthake Gedanken über eine Neuregelung der Gottesdienstordnung machen. Es wurde ein Änderungsvorschlag veröffentlicht mit der Bitte um Rückmeldungen aus der Gemeinde. Hiervon wurde umfänglich Gebrauch gemacht. Der Pfarreirat möchte sich ausdrücklich für die vielen Rückmeldungen bedanken. Somit war es möglich einen Kompromiss zu entwickeln, der von allen mitgetragen werden konnte.

 

In seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien wird sich der Rat noch einmal mit der Gottesdienstordnung befassen, um zu schauen, ob noch nachträgliche Änderungen notwendig sind. Des Weiteren hat sich der Pfarreirat dazu entschieden, dass die Protokolle aus den seelsorgerischen Gremien in Zukunft öffentlich zugänglich gemacht werden sollen, um die Gemeindemitglieder besser auf dem Laufenden zu halten und um dadurch für noch mehr Transparenz zu sorgen. Voraussichtich wird hierfür im zweiten Halbjahr eine eigene Rubrik auf unserer Homepage eingerichtet, sobald alle Fragen zum Thema Datenschutz beantwortet wurden.

 

Die Arbeit an der Gestaltung des Gemeindelebens ist und bleibt ein ständiger Wandel. Gerade in der heutigen Zeit, wo der Ruf nach grundsätzlichen Veränderungen in der katholischen Kirche immer lauter wird, ist es die Aufgabe des Pfarreirates, nicht zu resignieren und unbequeme Entscheidungen auch mal durchhalten zu können. Und dennoch stets ein Ohr offen zu haben für die Belange der Gemeindemitglieder.

 

Wir, der Pfarreirat, sind für Sie da!

Daniel Narberhaus(Pfarreiratsvorsitzender)

Pfarreirat am 12. November 2017 neu gewählt

Mit großem Interesse wurde in den vergangenen Monaten der Ablauf der Pfarreiratswahl verfolgt. Mit dem Beschluss des alten Pfarreirates, die Pfarreiratswahl im November 2017 als Allgemeine Briefwahl durchzuführen und auf die Urnenwahl zu verzichten, war ein erster Schritt getan, aber es blieben viele Fragen. Lohnt sich der ganze Aufwand? Wie kann es organisatorisch laufen? Vieles in der Durchführung der Wahl war ja Neuland!

Erfreulicherweise liegt das Wahlergebnis noch rechtzeitig zum Redaktionsschluss vor.

Von den insgesamt 7836 Wahlberechtigten haben 1129 Gemeindemitglieder ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von  mehr als 14%. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Pfarreiratswahl im Jahre 2013 lag unter 7 %. Nur die ganz großen Optimisten hatten in ihrer Prognose eine Verdoppelung der Wahlbeteiligung für möglich gehalten. Mit dem vorliegenden Ergebnis sind die Erwartungen im Allgemeinen weit übertroffen worden.

Für die Gemeinden St. Christophorus Ladbergen, St. Michael Tecklenburg und Maria Frieden war es eine Zustimmungswahl. Hier standen nur so viele Kandidaten zur Wahl, wie  proportional im Pfarreirat vertreten sein werden. Für St. Margareta Lengerich / St. Hedwig Leeden hatten sich für die sechs Plätze im Pfarreirat neun Gemeindemitglieder zur Wahl gestellt.
Gewählt wurden:

 

Für St. Margareta Lengerich / St. Hedwig Leeden:

Gertrud Barlag, Maria Beumer, Miriam Chrost, Svenja Lauxtermann, Christiane Malcher, Daniel Narberhaus

Für St. Christophorus Ladbergen: Kathrin Jahnke, Gertrud Spieker

Für Maria Frieden Lienen: Marlene Hankers, Ralf Schmees
Für St. Michael Tecklenburg: Katharina Engel, Elisabeth Fischer


Verbunden mit dem Glückwunsch zur Wahl ist die Anerkennung und der Dank an alle, die sich bereit erklärt haben, für den Pfarreirat zu kandidieren und für die nächsten vier Jahre im Pfarreirat Verantwortung für die Belange der Pfarrei zu übernehmen und sich ehrenamtlich einzubringen.

Allen Gemeindemitgliedern, die sich an der Wahl beteiligt haben, gilt ebenso ein besonderer Dank. Die gute Wahlbeteiligung ist ein besonderes Zeichen der Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements. Gleichzeitig ist es ein Beweis für die Verbundenheit vieler mit dem Gemeindeleben.

In den vielen Gesprächen der letzten Wochen, in denen es auch oft um die Pfarreiratswahl ging, hat man gespürt, dass dieser Wahl in Form der Allgemeinen Briefwahl, anders als in den Wahlen zuvor, eine große Bedeutung beigemessen wurde. Man kann sagen, dass nicht nur an einem Wochenende gewählt wurde, sondern über 3-4 Wochen hinweg! Für alle, die sich enger zur Gemeinde gehörig fühlen und sich engagieren, hatte die Wahl einen recht hohen Stellenwert.

Neu war ebenfalls bei dieser Wahl, dass zum ersten Mal alle Gemeindemitglieder ab 14 Jahren stimmberechtigt waren. Man hat damit der Tatsache Rechnung getragen, dass viele Jugendliche in den Gemeinden schon viele Aufgaben und damit Verantwortung übernehmen. Eine abschließende Bewertung, ob dieses Angebot genutzt wurde, ist erst  nach einer genaueren Auswertung möglich.

Zum Schluss geht ein ganz herzliches Dankeschön  an die Gemeindemitglieder, die durch ihren großen zusätzlichen Einsatz zum Gelingen der Allgemeinen Briefwahl beigetragen haben. Die Briefwahlunterlagen wurden zwar nach Wahlbezirken und Straßen geordnet der Pfarrei zur Verfügung gestellt, aber die Verteilung war Aufgabe der Pfarrei. Hier wurde auf das bewährte und gut funktionierende Verteilersystem für den Pfarrbrief in den vier Gemeinden zurückgegriffen. So konnten die Kosten für die Zustellung erheblich gesenkt werden. Von den insgesamt 7836 Wahlbriefen mussten lediglich 1168 per Post verschickt werden.

Möge das insgesamt erfreuliche Wahlergebnis für den neuen Pfarreirat ein besonderer Ansporn sein, getragen von der besonderen Wertschätzung der Gemeinde,  die neuen Aufgaben mit Optimismus und Freude am Ehrenamt anzugehen.

Für den Wahlvorstand

Alois Thomes 

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Über die weitere Entwicklung werden wir an dieser Stelle berichten.

Ihr Internetteam

Gemeindeausschüsse

In den vier Gemeinden sind vom Pfarreirat Gemeindeausschüsse eingerichtet, die die örtlichen Belange wahrnehmen und dafür Sorge tragen, dass "der Glaube als Heimat vor Ort" erfahrbar wird. Die Zusammensetzung der Gemeindeausschüsse richtet sich nach den jeweiligen Besonderheiten in den Gemeinden. Neben mindestens einem Vertreter aus dem Pfarreirat und einem Hauptamtlichem aus dem Seelsorgeteam gehören dazu Vertreter aus den Organisationen, Gruppen und Vereinen in den Gemeinden. Der Gemeindeausschuss ist Ansprechpartner für Gruppen und Einzelpersonen und für die Planung und Durchführung von Aktionen und Veranstaltungen vor Ort verantwortlich. Aufgrund einer langen Tradition nennt sich der Gemeindeausschuss in St. Michael Tecklenburg "Runder Tisch".

 

 

Sachausschüsse

Der Pfarreirat hat folgende Sachausschüsse eingerichtet, die ihre Aufgaben darin sehen, den Pfarreirat zu beraten und in ihrem Zuständigkeitsbereich Entscheidungen des Pfarreirates vorbereiten:

 

  • Liturgieausschuss
  • Ausschuss Ehe und Familie
  • Jugendausschuss
  • Öffentlichkeitsausschuss

 

Aufgrund der unterschiedlichen Traditionen in den Gemeinden der Pfarrei und der Vielzahl der zugehörigen evangelischen Gemeinden liegt die Ökumene in den Händen der Gemeindeausschüsse, die ökumenische Arbeitsgruppen eingerichtet haben.