Der Ursprung des im Juni 2001 gegründeten Freundeskreises St. Christophorus liegt bereits viele Jahre zurück in dem damaligen Kirchbau-Förderkreis.
Dieser wurde im Jahr 1977 gegründet, weil die seit 1973 selbstständige Kirchengemeinde für den Bau einer eigenen Kirche eine Eigenleistung in Höhe von 100.000 DM aufbringen musste. In zahlreichen Aktionen in der Gemeinde wurden im Laufe der nächsten drei Jahre die erforderlichen finanziellen Mittel für die Eigenleistungen zusammengetragen.
Auch für die künstlerische Gestaltung der Kirche durch Dr. Egon Lichte aus Coesfeld wurde der Kirchbau-Förderkreis durch die gesamte Kirchengemeinde, Freunde und Gönner unterstützt. Daneben wurden über Jahre hinweg Erträge aus Gemeindefesten, Musikveranstaltungen, Basaren und auch private Spenden eingebracht.
Bereits im Jahr 1982 entstand aus der Gemeinde heraus der Wunsch nach einem verstärkten Glockengeläut.
In der Fortführung des Kirchbau-Fördervereins wurde dieser in den Förderverein St. Christophorus umbenannt. Seitdem wurden über viele Jahre zweckgebundene Spenden für die neuen Glocken eingesammelt.
Im Juni 2001 wurde mit der Unterstützung des Pastors Dr. Norbert Tillmann der Freundeskreis St. Christophorus e.V. gegründet.
Das Vermögen des Kirchbau-Förderkreises bzw. des Fördervereins wurde dem Freundeskreis übertragen.
In den folgenden Jahren standen zunächst die Sanierung der Orgel und die Installierung einer Mikrofonanlage in der Maßnahmenliste ganz oben. Beide Projekte wurden durch den Freundeskreis mit 8.800 Euro finanziert.
Nach Abschluss dieser Aufgaben war der Weg für die Anschaffung der zusätzlichen Glocken frei.
In Abstimmung mit dem bischöflichen Generalvikariat Münster wurden eine Christus- und eine Marienglocke in der Glockengießerei des Benediktinerklosters Maria Laach in Auftrag gegeben.
Die Glockenweihe erfolgte anlässlich des 25. Jubiläums durch den damaligen Regionalbischof.