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Ergebnisse der Gemeindeversammlung und der Befragung in St. Margareta

1. Was beunruhigt mich am derzeitigen Zustand der Kirche und hindert mich in meinem Glaubensleben?

  • Es fehlen die jungen Leute
  • Kirche ist zu wenig ansprechend, attraktiv
  • Kirche gibt wenig Raum für Individualität und Stille
  • Texte sind heute nicht allgemein verständlich, es fehlt das Hintergrundwissen
  • In Gottesdiensten fehlen die Emotionen
  • Kirche fehlt Fröhlichkeit und Leichtigkeit
  • Fun für Jugend fehlt, Kirche zu verkopft
  • Zuträger Schule und Familie brechen weg, Wissensvermittlung als Voraussetzung für Glauben fehlt
  • Kann katholische Kirche auch Fehler machen? Ist Papst auch unfehlbar?
  • Priestermangel und Aufwand in der Kirche
  • Verkrustete Kirche, anders verkündet als gelebt, nicht wahrhaftig
  • Kirche ist mehr als Gottesdienste
  • Suchende Kirche
  • Stellung der Frau in der Kirche
  • Glaubwürdigkeit der Kirche
  • Strafender Gott, liebender Gott
  • Gradwanderung zwischen Tradition und Zeitgeist gelingt nicht
  • Ehre zu Gott heute in Gefahr
  • Öffentlichkeitsdarstellung der Kirche: hat zu wenig zu tun mit froher Botschaft
  • Modell Holland: keine Bezahlung durch Staat
  • Widerspruch zwischen gesellschaftlichem Wertesystem und Kirche
  • Sexualmoral der Amtskirche
  • Bevorzugung von Opus Die
  • Verhaltensregeln durch Amtskirche
  • Klerikale Probleme: Missbrauch und Zölibat
  • Zukunft der Kirche in 20, 30 Jahren?
  • Wiederverheiratete Geschiedene: Wo bleibt Nächstenliebe?
  • Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel?
  • Kirche gab Menschen Halt, heute auch noch?
  • Überzeugung hält Kirche zusammen, nicht Gebote/Verbote
  • Kirche wird nicht mehr als Ort der Sehnsucht nach Gott gesehen
  • Jeder Mensch hat Gotteserlebnis zu seiner Zeit
  • Antworten werden vermisst in Texten und Liedern
  • Nicht fröhlich in der Kirche
  • Religiöse Unterweisung der Jugend weggebrochen

Fragebögen ( Zusammenfassung der Anmerkungen)

  • Clübchenwirtschaft
  • Kirche ist zu wenig aufgeschlossen ( Zölibat, Frauen im Priesteramt, Ökumene)
  • Texte und Lieder sind für unsere Zeit nicht mehr verständlich
  • Grundwissen besonders der Jugend ist sehr mangelhaft
  • Eigentliche Seelsorge kommt zu kurz, Seelsorger damit überfordert, es bleibt zu wenig Zeit für Gesprächskontakte ( für Suchende und Außenstehende)
  • Der ständige Schwund an Gottesdienstbesuchern
  • Priester sorgen sich zu wenig um die Verbreitung des Evangeliums
  • Ständige Umstrukturierungsprozesse
  • Unnötige Verschwendung von Zeit für Seelsorge durch Verwaltung
  • Priestermangel nicht die einzige Ursache der Krise
  • Zu starre Tradition in der Kirchenleitung
  • Fehlende Bereitschaft junger Priester, in die Seelsorge zu gehen
  • Kirchliche Obrigkeit lebt 100 Jahre zurück und merkt nicht, dass Gläubige andere Fragen haben
  • Es stört die Diskrepanz zwischen Lehre und Praxis
  • Es beunruhigt, dass Getaufte und Gefirmte sich so schleichend aus der Gemeinschaft zurückziehen
  • Viele basteln sich ihren Glauben selbst zusammen und entziehen sich der sonntäglichen Eucharistie
  • Viele Priester wirken nicht im Sinne des Evangeliums
  • Mich beunruhigen die Fusionen zu großen Gemeinden, wenig Kontakt der Priester zu den Gläubigen
  • Immer mehr Kirchenaustritte, Jugend fehlt
  • Von der Amtskirche vorgegebene Dogmen und Enzykliken, werden höher gehalten als Nächstenliebe
  • Unbarmherzigkeit in der Kirche

2.  Was erwarte ich an Veränderungen in der Kirche?

  • Gottes Geist muss in der Kirche geschützt/wiedergefunden werden
  • Bischof soll keine Einwände gegen Ministrantinnen haben
  • Dialogprozess soll fortgesetzt werden
  • Christliche Gruppen sollen sich näher kommen
  • Gemeinsames Abendmahl
  • Kirche soll sich dem Zölibat gegenüber öffnen
  • Veränderung der Sexualmoral
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen früherer Konzile ( Dogmen)
  • Pastoralreferent oder evang. Pfarrer sollen in kath. Kirche predigen
  • Gemeinden sollen vor Ort Austausch suchen mit Andersgläubigen, auch oder gerade mit Moslems
  • Kirche muss in Familien präsenter sein und Austausch mit Kindern fördern
  • Kirche hin zu überregionalen und spirituellen Gemeinschaften
  • In Ökumene weiterkommen, Luther wollte neue Kirche
  • Vor Ort Veränderungen in der Ökumene anstreben
  • Kirche sollte auf Menschen zugehen
  • Mehr Fröhlichkeit in der Kirche
  • Neue Formen versuchen, um Jugendliche anzulocken
  • Freude steckt nicht in den Dingen, sondern im Innersten der Seele

Fragebögen ( Zusammenfassung der Anmerkungen )

  • Offener werden für Ökumene
  • Das II. Vat. Konzil sollte mehr in den Blick genommen werden
  • Frauen und Diakone stärker in die Seelsorge einbeziehen
  • Schutz von Ehe und Familie
  •  Gottesdienst müssen vermehrt dem Mangel an Wissen über Grundsätze der kath. Kirche gerecht werden, Pause nach der Predigt
  • Privilegien müssen überprüft werden ( Papst), gesamtkirchliche Entscheidungen sollten Kardinäle /Bischöfe treffen
  • Auflösung des Zölibats, Frauen in kirchliche Ämter
  • Kirche sollte sich als Dienstleister verstehen: Menschen dort abholen, wo sie stehen
  • Kirche sollte sich stärker um Jugendliche kümmern
  • Kirche sollte sich nicht weiter auf unnötige Diskussionen einlassen ( Zölibat, Frauendiakonat, sondern grundlegende Glaubensgestaltung in den Mittelpunkt stellen
  • Aufhebung des Zölibats
  • Keine Erwartungen, so lange Kirche von „Opas“ regiert wird
  • Maßlose Kritik aus eigenen Reihen muss aufhören
  • Seelsorger sollten sich mehr Zeit nehmen für Religionsunterricht in Kindergärten und Schulen
  • Gezielte Projekte und Gottesdienste für Jugendliche und Kinder
  • Mehr Ökumene, Aufhebung des Zölibats, Diakonat der Frauen

3. Was kann und will ich dazu beitragen, damit Kirche glaubwürdiger dem Evangelium folgt?

  • Als Christ leben, sich um Mitmenschen bemühen, eigenes Leben in Einklang bringen mit Lehre Christi, Botschaft des Evangeliums jungen Menschen vermitteln
  • Mitwirken bei Gottesdienstangeboten außerhalb des üblichen Wochenendrasters
  • Ich kann meinen Kindern zeigen, dass man in der Kirche sein kann, ohne weltfremd zu sein
  • Eigenes Denken und Handeln im Einklang mit der frohen Botschaft? Vorbild sein für andere/Familie, Gottesdienstbesuche
  • Christsein als lebenslängliche Aufgabe
  • Glauben vorleben, aktiv in der Gemeinde mitarbeiten
  • Erziehung durch Vorbild
  • Den Leuten die Wahrheit sagen
  • Leben, wie Jesus es vorgelebt hat
  • Zeiten der Stille in die Messfeiern einbauen
  • Dass ich mich gebe, so wie ich bin
  • Ich halte es für wichtig, sich mit seinen Fähigkeiten einzubringen
  • Ich kann Bereitschaft aufbringen, Neues auszuprobieren, Veränderungen zu akzeptieren und aktiv an einer Umgestaltung mitzuarbeiten
  • Ich möchte meine Beziehung zu Gott im Alltag bewusst vertiefen und meine Mitmenschen um mich herum im Blick haben und helfen, wo Hilfe notwendig ist
  • Glaube muss vorgelebt werden. Es reicht nicht, auf Kirche zu schimpfen. Jeder, der dazugehören möchte, ist Teil der Kirche und kann sich entsprechend seinen Fähigkeiten vor Ort aktiv einbringen
  • Glaubwürdig sein, sich um andere Mitmenschen kümmern, z.B. Besuche im Altenheim usw.
  • Üben in der Nächstenliebe
  • Versuchen, nach dem Evangelium zu leben
  • Kirche – bin ich selbst, als Vorbild leben, Gotteserfahrung anderen mitteilen, authentisch sein, andere anstecken, wenn der Geist Gottes spürbar wird
  • Mehr Mut, außerhalb des kirchlichen Raumes in der säkularen Welt Christus zu bekennen und deutlich zu machen – ich bin froh, Christ zu sein
  • Meinen Glauben offensiver in der Gesellschaft, der Familie und der Gemeinde vorleben und missionarischer auftreten, kleine Glaubenskreise ins Leben rufen, auch mit Ungläubigen
  • Nach Motivation für mein Handeln im Alltag gefragt, ganz klar sagen, dass Motivation aus der Ausrichtung nach Jesu geschieht, er mein Vorbild ist
  • Was wir nicht schaffen, schafft Gottes Gnade
  • Ich selber bemühe mich, hinzuhören, aufmerksam zu sein und den großartigen Dreiklang Gottes-, Selbst- und Nächstenliebe zu leben
  • Da der Bibelkreis von N. Brockmann eingestellt wurde, werde ich ganz ökumenisch den Bibelkreis der ev. Kirchengemeinde besuchen
  • Tolerant sein, aber bestimmt zur kath. Kirche stehen
  • Ich wäre bereit, mit anderen Interessierten einen regelmäßigen Meditations- bzw. Kontemplationskreis zu organisieren
  • Bemühen, glaubwürdig in meinem Umfeld und Alltag zu leben. Das Gebet nicht nur im persönlichen Interesse, sondern auch für Kirche und Gesellschaft zu pflegen
  • Meine Art ist es, negative Reden oder schlechte Reden über die Kirche zu überhören. Ich kann Rede und Antwort stehen und meine Sicht, meinen Glauben aussprechen
  • Ich habe schon lange erkannt, die Armen in unserer Gemeinde zu versorgen
  • Gottesdienst gut miteinander gestalten, Gemeindemitglieder ansprechen und Konveniat besuchen, Gebetsleben pflegen
  • Das, was ich glaube und lebe, weitergeben. Muss auch ansprechbereit sein.   

Fragebogen ( Zusammenfassung der Anmerkungen )

  • Jeder sollte bestrebt sein, dem Evangelium zu folgen, dann wird es schon klappen
  • Aktiv am Gemeindeleben teilnehmen
  • Beten, damit es gelingt
  • Den verlorenen Schafen nachgehen und sie zurückholen zur Herde. Und dabei vielleicht auch ungewöhnliche Wege gehen
  • Differenzierte Angebote vom Klerus würden motivierend wirken und angenommen
  • Jesus wünscht sich nicht so viele Verwaltungen – mehr Ökumene für mich
  • Für meine Kirche habe ich bis zum „geht nicht mehr“ gekämpft und viele Nachtstunden, Freizeit und Familie geopfert. Jetzt im Alter geht nur noch das Vorbild
  • Ich will versuchen, den Glauben im Alltag umzusetzen. Gebet und Gottesdienst sollen einen sehr wichtigen Stellenwert haben. Meinen Blick schärfen für Menschen in meiner Umgebung
  • Mein Beitrag ist, den Glauben bewusster auch mit anderen Mitmenschen zu leben. Ich will mich ansprechen lassen für die Probleme der Kirche.
  • Ich bin auch Teil meiner Kirche. Vorbild für die junge Generation sein. Wie die Apostel das Wort Gottes, meine Gotteserfahrung weitergeben.
  • Ich würde gerne mit anderen eine Meditationsgruppe organisieren. Ich spreche über Religion und Glauben, wenn es sich ergibt, auch wenn manche mich dann seltsam finden.