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Lob für den Einsatz

Die diesjährige Sternsingeraktion erbrachte in Lienen/Kattenvenne den erfreulichen Betrag von mehr als 10500 €. Alle Sternsinger und Helfer, ob in der Betreuung oder Organisation, haben ein großes Lob verdient.

Ortsausschuss - Wie geht es weiter mit dem Kreuz?

Der Ortsausschuss kümmert sich um die Belange der Kirchengemeinde vor Ort. Er wird nicht gewählt, sondern spricht alle an, die in der Gemeinde mitarbeiten möchten. Auf der letzten Sitzung am vergangenen Donnerstag wurde u.a. über das neue Kreuz im Altarraum gesprochen.

Zum Gottesdienst am 7. März 2010 soll das Kreuz da sein und geweiht werden. Eine Woche vorher erfolgt der Neuanstrich des Innenraums. Dabei soll der Altarraum zum vorherrschenden Weiß des Kirchraums farblich mit der Decke abgestimmt werden. Man möchte dem Raum mehr Wärme geben.

In den vergangenen Jahren wurden Tabernakel, Kerzenleuchter und Apostelleuchter in Bronze aufgestellt. Jetzt kommt das Altarkreuz. Zudem wird es noch einen neuen Blumenständer vom selben Künstler geben. Man darf auf die anstehenden Veränderungen gespannt sein.

Besinnungstag am 27.02.2010 in Lienen Thema: Gebet

Im letzten Jahr sind wir in der Fastenzeit mit 16 Personen zu einem Besinnungstag nach Schöppingen gefahren. Pastor Edgar Fritsch hatte sich bereit erklärt, für uns den Tag zu gestalten. Dieser Tag war für uns so eindrucksvoll, dass wir uns einig waren: Wir möchten im nächsten Jahr wieder zusammenkommen. Die Schöppinger, einschließlich Gemen und Eggerode, sagten zu uns: "Und nächstes Jahr kommen wir nach Lienen." Wunderbar! Wir beschlossen, den Zeitpunkt wieder in die Fastenzeit zu legen. Pastor Fritsch war gern bereit dazu.

Am 27.02.10 war es nun so weit. Aus vielen Orten kamen (fast nur) Frauen angereist: Schöppingen, Gemen, Eggerode, Epe, Wüllen, Bad Laer, Glane, Darfeld und Lienen. Schließlich waren wir 46 Personen.

Zunächst fuhren die Auswärtigen zur Evgl. Kirche (die als größere Kirche gut sichtbar ist). Von dort fanden sie dann schließlich doch den Weg zum Pfarrheim an unserer Kirche Maria Frieden. Somit begannen wir den Tag mit etwas Verspätung. Wir begrüßten unsere Gäste mit Kaffee, Tee, Brötchen und Keksen.

Endlich saßen wir alle im Kreis. Die Mitte bildete das Kreuz, eine Kerze und Blumen. Dazu hatten wir die Egli-Figuren in verschiedenen Gruppen aufgestellt - die Jesus-Figur stand dabei im Zentrum.

Pastor Fritsch erklärte uns die Struktur des Tages: Still werden - auf Gott in mir schauen - ins Gebet kommen - mit Gott sprechen - und vor allem: Hören, was Gott mir sagt. Um 12:00 Uhr Anbetung in der Kirche und am Abend um 17:00 Uhr Hl. Messe.

 

Mein Gott,

ich möchte mich einstimmen,

mich ausrichten, mich neu orten auf dich.

ich möchte neu aufmerksam,

empfindsam, empfänglich werden für dich. ich möchte zurück zu dem, was wesentlich ist,

was mir Sinn gibt, was mir Leben verheißt.

Hilf mir loszulassen, was mich daran hindert,

dir zu begegnen, mich von dir ergreifen zu lassen.

Hilf mir zuzulassen, was in mir

Mensch werden will nach deinem Bild.

Pastor Fritsch hatte den Tag hervorragend vorbereitet. Es ist seine große Gabe, sowohl Exerzitien als auch Besinnungstage zu leiten.Er führte uns immer tiefer in das Gebet hinein. Er zitierte von Paul Gerhard Küsters: "Beten ist die totale Hinordnung des ganzen Seins zu Gott".Prof. Speckmann zitierte er: "Beten ist die Ausrichtung und Orientierung des gesamten Lebens an Gott".

Pastor Fritsch hatte 15 verschiedene Leitsätze über das Gebet an uns verteilt. Damit befassten wir uns im Grunde den ganzen Tag.

Er brachte uns viele Gebete nahe. Z. B. von Henry Newmann, Martin Buber, Mutter Teresa, Mahatma Gandhi, Dag Hammerskjöld, Romano Guardini, Gerhard Küsters, Prof. Speckmann usw.

Eine der Einheiten war eine Feier zu Ehren der Gottesmutter Maria. Darin wurden Gebetseinheiten auch von Papst Benedict zitiert. Die Herzbitten an Maria von Pastor Fritsch gingen uns sehr zu Herzen.

Mir ist bewusst, dass ich nicht mitteilen kann, was der Tag in den einzelnen Menschen bewirkt hat. Von mir kann ich sagen: Von Anfang an spürte ich eine große Harmonie in den Gebeten mit Pastor Fritsch und allen Teilnehmern. Wir kamen zu dem Ergebnis: Wenn Menschen in einem Sinn zusammenkommen, so verstehen sie sich fast ohne Worte. So kam aus der großen Gruppe (46 Personen) der Wunsch: Wir möchten wieder einen solchen Besinnungstag!

Während ich dieses schreibe, rief gerade mittendrin eine Teilnehmerin aus Bad Laer an. Sie wollte sich nochmal bedanken für den "herrlichen Samstag". "Was war für dich an dem Tag so gut?" fragte ich sie. Prompt kam die Antwort:

"Es war alles so beruhigend und ich habe mich glücklich gefühlt, glauben und beten zu können."

Mit ihrer Erlaubnis durfte ich das sofort niederschreiben. Mein persönliches Gefühl ist auch: "Was sind wir doch gut dran!" Da breitet sich einfach tiefe Dankbarkeit im Herzen aus. Allen, die geholfen haben, einen herzlichen Dank, besonders Imke Holtmeyer. Sie war den ganzen Tag stark in der Küche beschäftigt, so dass wir zum großen Teil den Rücken frei hatten für unseren Besinnungstag. Danke, liebe Imke!!

Fam. Baulmann kochte den herrlichen Grünkohleintopf, der Glaubensgesprächskreis erklärte sich für den Nachtisch verantwortlich, eine Bäckerei versorgte uns mit Kuchen. Allen vielen Dank dafür! Zum Schluss konnten wir Pastor Fritsch nur Danke! sagen für sein Da-Sein für uns mit der lautwerdenden Bitte, dass es in diesem Sinne weitergehen möge. Dank auch allen, die an diesem Tag mit uns zusammenwaren.

Für den Glaubensgesprächskreis

Irmgard Levers

Ü 55 - Mit Begeisterung lernen

16 Personen haben sich insgesamt zu dem Computerkurs für Senioren/innen  angemeldet. Jeden Donnerstag um 16.30 Uhr treffen sie sich in der Hauptschule und versuchen die Textverarbeitung mit Word zu erlernen. Das ist manchmal gar nicht so einfach, denn der Umgang mit der Maus will auch gekonnt sein. Aber die Ängste im Umgang mit dem neuen Medium waren schnell abgebaut und jeder kann auf einem Stick die Arbeitsaufgaben mit nach Hause nehmen und dort weiterarbeiten. Praktische Aufgaben, wie einen Text zu erstellen, ihn zu formatieren und abzuspeichern oder eine Einladung zu entwerfen, stehen ebenso an wie der Umgang mit dem Internet. Alle Teilnehmer sind mit Begeisterung dabei, man hilft sich gegenseitig und man spürt die Lernfreude. Ein Computerkurs von Senioren für Senioren - eine gute Idee, denn viele Senioren um die 55, daher der Name Ü 55, wollen aktiv bleiben und sich weiterbilden. Es gibt keine festen Teilnehmergebühren, stattdessen gibt es ein Spendenkästchen. Der Erlös geht an Pater Anozie in Nigeria für die Schulausbildung von Kindern. Wir wundern uns immer wieder, wie schnell 2 Übungsstunden vorbei sind.

Hanna u. Paul Lohmeyer

Firmlinge gestalten das Fastenessen

Das Fastenessen hat in Lienen Tradition und wird auch von den Mitgliedern der evangelischen Kirche gern wahrgenommen. Den Beginn machten in diesem Jahr die Firmlinge im katholischen Pfarrheim. Mit etwa 50 Teilnehmern war der große Raum gut gefüllt. Es waren genügend Pellkartoffel vorrätig und es schmeckte vorzüglich. Die Firmlinge hatten die Tische nett hergerichtet, servierten die Pellkartoffel und sorgten für die Getränke. Unterstützt wurden sie von Frau A. Kaufmann und Frau E. Bertermann. Gesundes Essen kann auch gut schmecken - das war der Gedanke an diesem Sonntag. Zu den Bio-Kartoffeln gab es Dipp und neue Butterkreationen. Allen aktiv Beteiligten sei herzlich gedankt. Der Erlös geht in diesem Jahr an die Lengericher Tafel

Bericht aus dem Pfarrgemeinderat

Klausurtagung in Thuine am 26./27.02 2010

Bericht vom Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats Dr. Alois Thomes

Transparenz, Kommunikation und das Wissen voneinander sind wichtige Voraussetzungen für eine gedeihliche Arbeit und ein Zusammenwachsen in unserer noch jungen Gemeinde Seliger Niels Stensen.

Die durch die Wahl im November erfolgte neue Zusammensetzung des Gremiums mit vielen neuen Gesichtern und einer besonderen Verjüngung erklärt sicherlich die Aufbruchstimmung, die während der Klausurtagung am 26./27. Februar des Pfarrgemeinderates in Thuine zu spüren war. Unter Leitung von den beiden Moderatoren von der Fachstelle Gemeindeberatung im Bistum Münster, Frau Schwanekamp und Herr Speicher, wurden wichtige Weichen gestellt für die Arbeit des Gremiums in dieser Legislaturperiode.

Der vollständige Text ist im Pfarrdialog nachzulesen.

 

Das neue Kreuz

Auch die fleißgen Helferinnen brauchen eine Stärkung

Pastor Falkenberg segnete im Sonntagsgottesdienst das neue Kreuz aus Bronze und schilderte, wie in den letzten Jahren nach und nach der Altarraum sich sinnvoll verändert hat. Er begrüßte den anwesenden Künstler Werner Bruning aus Rheine-Mesum , der sich auch die Zeit nahm, mit seiner Frau am anschließenden Fastenessen teilzunehmen. Der Beifall am Schluss des Gottesdienstes galt nicht nur dem Auftritt des Kirchenchores unter Leitung von Monika Kather und Aloys Thomes, der über die Ziele des neuen Pfarrgemeinderats sprach, sondern mit besonderer Herzlichkeit auch dem Spender des Bronzekreuzes, der auch den Neuanstrich der Kirche ermöglicht hat.

Beim anschließendem Fastenessen, an dem auch viele Mitchristen der evangelischen Kirche teilnahmen, trafen sich im Pfarrheim etwa 80 Personen, die von den Frauen des Glaubensgesprächskreises bestens mit Pellkartoffeln versorgt wurden. Josef Geimer, Leiter der Tafel in Lengerich, bedankte sich für den Erlös aus dem Fastenessen, durch den Bedürftige unterstützt werden können.

Das alte Kreuz

Das alte Kreuz

Pater Markus war vor seiner Tätigkeit in Lienen zwei Jahre lang als Vikar in Stromberg tätig. Die dortige Pfarrgemeinde schenkte ihm zum Abschied ein Kreuz, auf dem der auferstandene Christus als König dargestellt ist. Das Kunstwerk, ein Mosaik, war von der Benediktinerin Ehrentraut Trost aus Varensel bei Wiedenbrück gestaltet und schmückt die Kirche in Lienen mit dem Christkönigsfest seit 1975. Das alte Kreuz hängt nun im Eingangsbereich des Pfarrheims. Pater Markus, im ersten Beruf als Maurer tätig, besitzt  einen großen Verdienst am Bau des Pfarrheims.

Emmaus erleben

Vergrößern- anklicken!

Am 2. Ostertag wurde wie im letzten Jahr zum Emmausgang eingeladen. Um 6 Uhr in der Frühe gind es vom Pfarrheim los. Unterwegs wurde anhand von Texten an das Emmausgeschehen erinnert. Natürlich blieb genügend Zeit auch miteinander ins Gespräch zu kommen. Für das ausgiebige Frühstück bei der Familie Peters hatten alle Teilnehmer etwas mitgebracht. Gestärkt trat man dann den Rückmarsch an und konnte im Gottesdienst um 11 Uhr zum Emmausgeschehen  ein Rollenspiel erleben, in dem sehr intensiv die Hoffnungslosigkeit der Jünger nach Jesu Tod zum Ausdruck gebracht wurde. Viele Kirchenbesucher nahmen sich nach dem Gottesdienst noch die Zeit, über die ausgestellten Egli-Figuren ins Gespräch zu kommen.

Erstkommunion in Maria Frieden

8 Mädchen und Jungen feierten am 02. Mai und 10 Kinder am 09. Mai in Maria Frieden das große Fest der Erstkommunion. Ein Dankgottesdienst für alle Erstkommunionkinder fand dann am Montag, 10. Mai um 08.30 Uhr in Maria Frieden statt. Anschließend wurde an diesem Montag ein Tagesausflug unternommen.

 Sonntag, 02. Mai um 10.00 Uhr

Alexander Aman, Jan Brörmann, Giuliana Casal, Jara Marie Grave, Jan-Philipp Henkiel, Pia Kambach, Nico Krieß, Leo Ludwig

Sonntag, 09. Mai 2010 um 10.00 Uhr

Jeremias Diekamp, Simon Döhring, Charlott Dreyer, Paul Bendix Ehrling, Aliessa Elea Mentrup, Romy Potthoff, Dominic Richter, Janne Roß, Hendrik Rübartsch, Lennart Schmees

Erstkommunion am 2. Mai 2010
Erstkommunion am 9. Mai 2010

Dr. Julius Kafuti verlässt unsere Pfarrgemeinde

Abschied nehmen müssen wir von Pfr. Dr. Julius Kafuti – er verlässt unsere Kirchengemeinde und nimmt im Juli seinen Dienst in St. Lucas, Greven auf. Am Sonntag, 27. Juni wurde er in St. Michael, Tecklenburg im Rahmen eines Gottesdienstes verabschiedet. Wir bedanken uns für seine seelsorgerische Tätigkeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute!

Fronleichnam bei schönem Wetter

Die Prozession zu Fronleichnam bewegte sich von der Kirche zur Wiese am Dorfteich. Dort hatten viele Helfer den Altar aufgebaut und mit Blumen festlich geschmückt. Viele Messdiener und diesjährige Kommunionkinder waren dabei. Pater Hürter ging während des Gottesdienstes in seiner Predigt auf sie ein. Dass in nächster Nähe Kinder im Sand spielten oder Besucher im Barfuß unterwegs waren, störte in keiner Weise. Der gewohnte Weg führte dann zum Altar am Kindergarten. Dort war das Motiv der Erstkommunionfeier, der Regenbogen, aus Blumen entstanden. Nach der Prozession traf sich die Gemeinde an der Kirche zum gemütlichen Ausklang. Der Festausschuss hatte zum Grillen eingeladen und nicht nur die Jüngeren nahmen dies Angebot dankbar an. Die Fronleichnamsprozession hat mittlerweile in Lienen Tradition, und es ist erfreulich, dass so viele zum Gelingen beitragen.

"Eine freudige Nachricht breitet sich aus!" - Sommerkirche in Ladbergen

Nicht in der Kirche, sondern auf dem Hof Wierwille konnte bei schönem Wetter der Gottesdienst zum Patronatsfest gefeiert werden. Pfarrverwalter Claus Themann stellte sich zu Beginn den gut 150 Anwesenden vor und zelebrierte mit Pater Hürter den Gottesdienst. Mit musikalischer Unterstützung wurde das Lied "Eine freudige Nachricht breitet sich aus.." angestimmt. Alexander Fenker ging in seiner Predigt auf den Apostel Paulus ein, der auf seinen Pilgerreisen auch im heutigen Albanien gewesen ist. Anhand einer Paulus-Statue an der Frontseite einer neu gebauten Bistumskirche in Albanien, die sich mit einer einladenden Hand den Menschen zuwendet, stellte er die langjährigen Beziehungen der Gemeinde St. Christopherus zu einer Pfarrei in Klezna dar. In den Fürbitten gedachte man auch der Toten und Trauernden beim tragischen Ereignis in Duisburg. Nach dem Gottesdienst verblieb genügend Zeit, sich zu stärken und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Am nächsten Sonntag findet der Gottesdienst um 10.30 Uhr in Kattenvenne statt.

Sommercafe in Holperdorp - Erlös für Nigeria

Kath. Jugend Lienen verkauft selbst gemachte Marmelade und kleine Blumensträußchen

 Am Sonntag, 15. August, veranstaltet die Lienener Jugend ein Sommercafé. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr findet es auf dem Grundstück und der Tenne von Familie Kaufmann, Holperdorp 59, statt. Der Erlös der Veranstaltung ist für die Arbeit von Pfarrer Anozie in Nigeria bestimmt.

Pfarrer Anozie hat vor einigen Jahren in der katholischen Gemeinde Maria Frieden als Urlaubsvertretung gearbeitet. Einzelne Kontakte zu Lienener Gemeindemitgliedern bestehen bis heute. Agnes und Simon Kaufmann aus Holperdorp haben ihn im März 2007 in seinem Heimatland besucht und sich selber ein Bild von der Situation gemacht.

In Nigeria müssen Eltern für die Schulausbildung ihrer Kinder Schulgeld zahlen. Für die Ärmsten, denen das nötige Geld dazu fehlt, bleibt die Ausbildung ihrer Kinder unerschwinglich. So setzt sich Armut und fehlende Bildung von Generation zu Generation fort. Pfr. Anozie wird die durch dieses Sommercafé erzielten Spenden für eine Schulausbildung dieser Kinder einsetzen.

Neben Kaffee und Kuchen, werden von der Jugend und den Messdienern auch kleine Blumensträuße, selbstgemachte Marmelade usw. zum Kauf angeboten. Der Weg zum Haus von Familie Kaufmann wird am Sonntag ausgeschildert sein.

Wer die gute Sache unterstützen möchte, kann eine Spende auch auf das Konto der Ortscaritas Lienen einzahlen (Kto. 1 205 065 445 bei der Volksbank Tecklenburger Land Blz. 403 619 06).

 

Sommerkirche in St.Michael Tecklenburg

Die Fahrt von Lienen aus nach Tecklenburg hat sich gelohnt. Ein ansprechender Gottesdienst mit Pater Hürter und Pfarrverwalter Cl. Themann in Konzelebration. Maren Netkowski (Querflöte) und Konstantin Lang (Orgel/Klavier) sorgten für die musikalische Begleitung, und Frau Baumann-Marx bewies in ihrer gelungenen Ansprache zum Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Thessalonich, dass auch Frauen in der Lage sind, die christliche Botschaft vom Ambo aus zu verkündigen. Nach dem Gottesdienst wurde in netter Runde zum gemeinsamen Picknick eingeladen. Dem Organisationsteam sei herzlich gedankt!

Paul Lohmeyer

Sommerkirche - 7 Sonntage in 7 Kirchen

Flyer zur Sommerkirche 2010

Sommerkirche 2010

Auf der Klausurtagung in Thuine hatte sich der PGR das Ziel gesetzt, die ganze Gemeinde betreffend, neue Gottesdienstformen zu erproben.

In den kommenden Sommerferien wollen wir mit einem ersten Versuch starten und unter dem Motto „Sommerkirche 2010 – 7 Sonntage in 7 Kirchen“ gemeinsam Gottesdienste feiern.

Es ist geplant, sich an den sieben Feriensonntagen unter einem thematischenSchwerpunkt in den sieben Kirchen der Gemeinde abwechselnd zur Eucharistiefeier zuversammeln. Neben der thematischen Ausrichtung und der besonderen Gestaltung der Gottesdienste sollen natürlich die Kommunikation und das Kennenlernen nicht zu kurz kommen, sodass in Anbindung an die Gottesdienste jeweils ein Frühstück/Picknick stattfinden wird.

Die Gottesdienste beginnen um 10.30 Uhr.

Zur Vorbereitung der Sommerkirche wurde speziell ein Ausschuss gebildet, der sich mit den vielen Einzelheiten im Detail beschäftigt. Dazu zählen auch Fragen zum Transport für diejenigen, die nicht mit dem eigenen PKW fahren können oder die Festlegung und Gestaltung der Gottesdienste in den jeweiligen Kirchen, auch mit Blick auf die Größe der Kirchenräume.

Das Projekt „Sommerkirche“ gilt gleichsam als Test, Gottesdienste außerhalb der „eigenen“ Kirche zu besuchen und mit weniger Gottesdiensten an Wochenenden auszukommen. Für diejenigen, die nicht am Sonntag am zentralen Gottesdienst teilnehmen, besteht die Möglichkeit zur Eucharistiefeier am Samstag um 18.00 Uhr in St. Margareta.

Weitere Einzelheiten können Sie einem Flyer entnehmen, der bald in den Kirchen ausgelegt wird. Ergänzend dazu wird das Programm ebenfalls in den Gottesdiensten noch einmal mündlich vorgestellt.

Gehen Sie mit uns diesen neuen, mutigen Weg, getreu dem Motto:

„Wer mitmacht, erlebt Gemeinde.“

Für den PGR: Alois Thomes, Vorsitzender

 Termine:

29.08. Telgte (Wallfahrt) - Ledde

29. August - Wallfahrt nach Telgte mit Pastor Hattrup

Pastor Hattrup mit dem Pilgerkreuz
Rast auf der Loburg 1987
Rast und Pause zum Gebet

Wallfahrt ist ein Gemeinschaftserlebnis, ein sichtbares Glaubensbekenntnis, eine körperliche Herausforderung

Am letzten Sonntag im August ist für die Gemeinde „Maria Frieden“ Wallfahrtstag. In diesem Jahr können wir am 29. August unser 25 jähriges Pilgerjubiläum feiern. Es begann 1985. Pastor Dr. D. Hattrup - heute Hochschullehrer für Dogmatik - war zu diesem Zeitpunkt  unserer Pfarrgemeinde als Pastor  zugeteilt, um seine Doktorarbeit zu schreiben. Er hatte die Idee der Wallfahrt zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto nach Telgte. Im Jahr 1987 waren mit Dr. Hattrup 30 Fußpilger unterwegs. In diesem Jahr wird er wieder dabei sein und die Fußpilger nach dem Frühstück auf dem Hof Drees in Ostbevern-Brook 57 auf dem Weg nach Telgte begleiten.

Ob von der Kirche Maria Frieden, nach der Pause in Ostbevern-Brook oder erst ab Westbevern an der Ems, schön wäre es, wenn an diesem Tag möglichst viele mitgehen, um gemeinsam in Telgte anzukommen. Die Fußpilger starten um 5 Uhr ab Maria Frieden. Wer später mitgehen möchte, sollte spätestens um 8 Uhr auf dem Hof Drees (Ostbevern, Brock 57 ) sein. Aber auch ab Westbevern (Gaststätte an der Ems) können Interessierte ab 11 Uhr mitgehen. Der Weg führt an Haus Langen vorbei, und bis Telgte sind es dann noch etwa 4-5 km. Eine Anmeldung im Pfarrbüro oder unter 05483/8677.

Ferienlager in Büren-Brenken - ein tolles Erlebnis

Wieder in Lienen

Alle Koffer sind gepackt, und nach dem Frühstück stehen die drei Busse vor dem Märchenschloss. Einige Kinder und Betreuer vergießen Abschiedstränen, viele umarmen sich. Schade: Das Lager 2010 ist schon vorbei! Jetzt wartet eine große Aufgabe auf alle Heimkehrer und die heißt voten, voten, voten für unser Ferienlager, denn wir wollen eine gute Widersehensparty! Nachdem die Kinder abgefahren sind, haben die Betreuer noch viel zu tun. Alles muss wieder eingepackt werden, die Tische und Stühle müssen an ihre alten Plätze und die Halle muss geputzt werden. Schließlich sind alle Materialien, die wir vor über zwei Wochen nach Brenken gebracht haben, in den drei LKWs, Autos und Anhängern verstaut. Es ist Zeit, wieder nach Hause zu fahren, denn morgen will bereits das nächste Ferienlager in unser Märchenschloss einziehen. Wieder in Lienen angekommen, müssen alle Sachen in die Scheune von Familie Kaufmann getragen werden. Trotz der Müdigkeit gelingt es uns, die LKWs rasch zu entladen und den Rest des Wochenendes zum Ausschlafen zu nutzen.

Leider hat es in diesem Jahr für den Ferien-Oskar nicht gereicht. Trotzdem haben alle Verantwortlichen für ihren Einsatz ein großes Lob verdient.

Videoaufzeichnungen  11 Videoaufnahmen vom Lagerleben

ferienlager-lienen.de

Sommercafe - ein voller Erfolg

Es ist mittlerweile gute Tradition, dass bei der Familie Kaufmann in Holperdorp ein Sommercafe für einen guten Zweck stattfindet. Obwohl das Wetter diesmal nicht so richtig mitspielen wollte, kamen dennoch die Besucher und fühlten sich wohl. Die katholische Jugend von Maria Frieden und das Ferienlager-Team arbeiteten an der Kuchentheke, schenkten Kaffee ein oder improvisierten neue Sitzgelegenheiten in der Garage. Pfarrer Anozie aus Nigeria wird sich über 1748 Euro freuen, die bedürftigen Schulkindern zugedacht sind. Für den selbstlosen Einsatz sei allen herzlich gedankt. Das Sommercafe ist eine Idee, die Menschen zusammenführt, um etwas Gutes zu tun.

Sommerkirche auch in Lienen

Das Vorhaben Sommerkirche, diesmal in Lienen, dient dem besseren Kennenlernen der einzelnen Teilgemeinden untereinander. Der Gottesdienst wurde von Pfarrverwalter Claus Themann gehalten. Der besondere Einsatz der Laien zeigte sich in der Predigt von Marlies Brand-Assies und der musikalischen Begleitung im Gottesdienst von Birgit Brandebusemeyer, Monika Kather und der Schülerin Marit Ross. Nach der Messe war noch ausgiebig Gelegenheit, sich am Buffet zu stärken und ins Gespräch zu kommen.

28 km bis Telgte - Fußpilger starteten um 5 Uhr

Das unbeständige Wetter bereitete im Vorfeld der Wallfahrt den Fußpilgern einige Sorgen, aber alles verlief gut. Zum 26. Mal machte sich eine kleine Gruppe  früh morgens um 5 Uhr auf den Weg. Einige haben in den letzten Jahren diesen Weg schon mehr als zwanzigmal gemacht. Auf dem Hof Drees in Ostbevern wurde eine längere Pause eingelegt, um zu frühstücken. Auf dem weiteren Weg begleitete uns , aus Paderborn angereist, Pastor Dr. Dieter Hattrup, der 1985 während seiner Tätigkeit in Lienen die Idee hatte, zu Fuß den Marienwallfahrtsort Telgte zu erreichen, um dort mit anderen Gruppen damals aus Tecklenburg, Lengerich und Brochterbeck einen gemeinsamen Wallfahrtstag zu gestalten. Auf dem Weg nach Telgte wurde unter dem Leitthema "Maria, unsere Trösterin" an verschiedenen Kreuzen und Bildstöcken Halt gemacht, um dort im Gebet, bei einer Meditation oder mit einem Lied zu verweilen. Unterwegs war auch genügend Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Bei der zweiten Rast in Westbevern zogen schon die ersten Wolken auf und beim Wasserfall der Bever bei Haus Langen musste doch eine kurze Regenpause eingelegt werden. Alle erreichten etwas müde, aber frohgestimmt den Wallfahrtsort, wo anschließend unter Leitung der Brochterbecker der Kreuzweg gebetet wurde. Nach dem Weg zur Gnadenkapelle gab es im Pfarrheim St. Clemens - vorbereitet von den Pilgern aus Lengerich - die notwendige Stärkung bei Kaffee und Kuchen. Die Firmlinge aus Lienen waren trotz des Wetterrisikos mit dem Fahrrad gekommen, so dass die Pilgerschar aus Lienen mit fast 50 Personen im Schluss-Gottesdienst gut vertreten war. Wallfahrt heißt in der lateinischen Sprache "Konkursus" - "der Zusammenlauf". So erlebte man auch am Sonntag, wie aus verschiedenen  Richtungen die Pilger zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder Bus nach Telgte kamen, um eine Gemeinschaft im Glauben zu bilden.

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Sommerkirche wurde ein voller Erfolg

Gelungenes Experiment in der Gemeinde Seliger Niels Stensen

„Sommerkirche wurde ein voller Erfolg!“

Kirche und Leben – 5. September 2010  -  in Auszügen

In den Sommerferien sollte an den sieben Sonntagen in den sieben Gottesdienstorten der Gemeinde jeweils im Wechsel zwischen den Orten nur eine Eucharistiefeier stattfinden.. Und in beglückender Weise wurden all diese Pläne umgesetzt. Sonntag für Sonntag versammelten sich Christen aus allen Gemeindeteilen der flächenmäßig größten Gemeinde der Diözese Münster und feierten zusammen die Eucharistie. Die Kirchen waren gefüllt wie sonst nur zu festlichen Anlässen….. Reichlich gedeckte Tische mit einer bunten Vielfalt an Speisen… Die Besucher blieben in Scharen. So ergaben sich viele Bekanntschaften, gute Gespräche und eine froh gestimmte Gottesdienstgemeinschaft. Die Sommerkirche fand am letzten Sonntag im August ihren Abschluss mit der traditionellen Wallfahrt nach Telgte.

Kommentar

Wer die Gottesdienste an den verschiedenen Orten besucht hat, wird das Zusammensein in einer lebendigen Glaubensgemeinschaft erlebt haben. Die Beiträge der Laien in Form einer Predigt oder einer musikalischen Begleitung während des Gottesdienstes waren überzeugend, so dass man dem vorliegenden Zeitungsartikel durchaus zustimmen kann. Im Pfarrgemeinderat oder Ortausschuss wird über das Experiment noch diskutiert werden.

 Aber es gibt auch eine andere Seite. In Lienen fiel auf diese Weise an 5 Sonntagen der Gottesdienst aus, etwas Neues in der Geschichte dieser Gemeinde. Die Schwerpunkt-Gottesdienste waren während der Sommerkirche sehr gut besucht, aber es wird dabei übersehen, dass in dieser Zeit etwa 40% der normalen Kirchenbesucher den Gottesdienst an einem anderen Ort oder gar nicht aufgesucht haben. Kann man ein Experiment dann noch als erfolgreich darstellen? Vielleicht scheuten auch einige der Kirchenbesucher aus Lienen den weiten Weg nach Ladbergen oder Tecklenburg und den damit verbundenen höheren Zeitaufwand. Für ältere Kirchenbesucher war diese Regelung vielleicht eine zu große Umstellung. Für andere, denen das Kennenlernen an 7 Sonntagen in Folge nicht im Vordergrund stand, war es nicht einsichtig, warum der Gottesdienst vor Ort wiederholt ausfallen musste, wenn beim Schwerpunkt-Gottesdienst mehrere Priester zugegen waren.

Wenn der Mittelpunkt der Gemeinde die sonntägliche Eucharistiefeier ist, schmerzt es, wenn in dieser Häufigkeit der Sonntagsgottesdienst vor Ort als seelsorgerische Grundversorgung ausfällt. Der Gottesdienst um 11 Uhr in Lienen ist auch für die Besucher von außerhalb ein fester Termin. So waren am vergangenen Sonntag bei regem Besuch viele in Lienen froh, sich wieder vor Ort als Glaubensgemeinschaft zu erfahren.

Paul Lohmeyer

Schwester Miriam legte ihren ersten Profess ab

Besucher aus Lienen
Schwester Miriam mit ihren Eltern und Bischof Bode

"Während meines Studiums zur Bauingenieurin spürte ich die Sehnsucht, intensiver mit Christus leben zu wollen", so die Aussage von Schwester Miriam Holtmeyer.

Nach der Feier zum Noviziat im Jahre 2008 legte sie am 11. September 2010 in der Klosterkirche der Thuiner Schwestern die erste Profess ab. Bei dieser Feier im Beisein von vielen Mitschwestern und Bischof Franz-Josef Bode, der in seiner Predigt vom Netzwerk des Glaubens sprach, bat sie um die Aufnahme in die Kongregation der Thuiner Franziskanerinnen. Als Zeichen ihrer Weihe an Gott erhielt sie einen schwarzen Schleier, das Brustkreuz und den franziskanischen Rosenkranz und versprach in ihrem Gelübde ein Leben nach den Ordensregeln in Armut, Keuschheit und Gehorsam. Zu dieser Feier hatten sich Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und Nachbarn auf den Weg nach Thuine gemacht. Sogar der Sportverein Lienen, für den die neue Ordensschwester in ihrer aktiven Zeit Fußball spielte, war vertreten.

Nach dem feierlichen Gottesdienst traf man sich zum Stehkaffee. Freude und Anerkennung waren überall zu spüren. Viele gute Wünsche von allen Seiten, auch von der Heimatgemeinde "Maria Frieden", werden Schwester Miriam auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten. Sie wird in Zukunft das Gästehaus St. Agnes verwalten und für die Betreuung der Gäste zuständig sein.

Mancher Teilnehmer wird auf der Rückfahrt vielleicht noch der Frage nachgegangen sein, warum ein Mensch sich in seiner Lebensentscheidung dem Ordensleben zuwendet.

Näheres zum Kloster in Thuine und zur Einkleidung

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Bischof Anil Couto - Einsatz für die Rechte der Frauen

Indische Frauen erfahren Unterstützung. Bildung steht dabei ganz im Vordergrund

Im Monat der Weltmission haben wir am Sonntag, 10. Oktober, Bischof Anil Couto aus Jalandhar in unserer Kirchengemeinde zu Gast. Sein Bistum liegt im wenig entwickelten Norden Indiens. Das Gebiet umfasst Gemeinden, die nahe der Grenze zu Pakistan liegen. Die christliche Minderheit in seiner Diözese sieht der 56-Jährige einer doppelten Diskriminierung ausgesetzt. Die meisten Christen werden unterdrückt und ausgebeutet, müssen oft wie Sklaven arbeiten, so Bischof Couto.

weitere interessante Informationen

Indien

Indien ist eine aufstrebende Nation. Doch die Mehrzahl der Menschen ist vom wirtschaftlichen Erfolg abgeschnitten. Auf dem Land steht die Zeit still. Analphabetentum, Mangelernährung und ein marodes Gesundheitssystem kennzeichnen hier das Leben.

Das hierarchische Kastensystem, das Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Kaste als minderwertig und „unberührbar“ brandmarkt, ist in vielen Bundesstaaten voll intakt. Gewalt und Diskriminierung gegenüber Angehörigen niederer Kasten gehören zum Alltag.

Frauen haben es unter diesen Bedingungen besonders schwer. Laut Statistik ist Indien eines der frauenfeindlichsten Länder der Welt. Die Angst vor hohen Mitgiftforderungen treibt Eltern zum Äußersten. Viele Familien geben Jungen bereits im Mutterleib den Vorzug und treiben weibliche Föten ab. Doch auch nach der Geburt erleben viel weniger Mädchen als Jungen das sechste Lebensjahr.

Mit Programmen zur Bildung, Gesundheitsvorsorge und Förderung von Frauen und Mädchen setzen sich indische Ordensschwestern für die Ärmsten der Armen ein. Ihre Botschaft dabei: Unabhängig von Kaste, Religion oder Geschlecht – vor Gott sind alle Menschen gleich.

Bettina Tiburzy

Zum Tode von Werner Holtmeyer

Werner H. - rechts im Bild - im Gespräch während der Professfeier

 Den feierlichen  Profess seiner Tochter Schwester Miriam konnte er Anfang September mit seiner Familien und vielen Bekannten im Kloster Thuine feiern. Die anstehende Operation hatte er gut überstanden. Er sei gesundheitlich auf gutem Wege, so berichteten Besucher am noch Vorabend seines Todes. Dann die erschütternde Nachricht, mit der keiner rechnen konnte.

Gestern noch gemeinsam auf der Fußwallfahrt nach Telgte, das Gespräch nach dem Gottesdienst über bauliche Anliegen in der Gemeinde oder die Freude über das Miteinander und heute: Betroffenheit und Suche nach Trost

Werner Holtmeyer, tatkräftig, immer ansprechbar, hatte immer ein Auge für die Belange der örtlichen Gemeinde „Maria Frieden“ und die Pfarrgemeinde „Seliger Niels Stensen“. Ob Arbeit im Kirchenvorstand oder Pfarrgemeinderat, über Jahrzehnte stellte er einen Teil seiner Freizeit als engagierter Christ in den Dienst der Kirche. Mit seinem Fachwissen als Bauingenieur wurde er gerne um Rat gefragt und war allgemein geschätzt. Er war aber auch mit Tatkraft dabei, wenn bauliche Veränderungen oder Reparaturen an den kirchlichen Gebäuden anfielen und konnte andere mit seiner freundlichen Art zur Mitarbeit gewinnen. Werner Holtmeyer wird der Gemeinde fehlen. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet. Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden besonders seiner Familie.

Paul Lohmeyer

Feierliche Einführung von Pfarrer Karl Jasbinschek

Die Kirche St. Margareta war bis auf den letzten Platz gefüllt, als der neue  Pfarrer Karl Jasbinschek in Begleitung vieler Messdiener, der Bannerträger und priesterlichen Mitbrüder in die Kirche einzog. Der Vorsitzende des PGR Dr. Aloys Thomes hieß den zukünftigen Pfarrer herzlich willkommen. Er machte an vier Punkten klar, dass Karl Jasbinschek gerade der richtige Pfarrer für die Diasporagemeinde Seliger Niels Stensen sei. Wer über 1000 km auf dem Jakobsweg in Spanien gepilgert sei, dürfte auch mit dem Auto den Weg von Lienen nach Ledde schaffen. Dechant Martin Weber sprach im Auftrag des Bischofs die Ernennung aus. Der Kindergarten brachte ein Ständchen und hatte Rosen mitgebracht. Auch von der politischen Seite und den evangelischen Mitchristen wurden Glückwünsche für das neue Amt ausgesprochen.

In seiner Predigt – nicht vom Ambo gehalten, sondern mit dem Handmikrophon den Kirchenbesuchern sehr nahe – stellte er die Bedeutung einer Kirche als Mittelpunkt des religiösen Lebens heraus. All das würde verblassen, wenn nicht Christen als lebendige Steine in der aktiven Nachfolge Christi stünden. Es sei seine Aufgabe, in der Vielfalt der Einheit hier Impulse zu setzen und mit den Menschen in den verschiedenen Teilgemeinden ins Gespräch zu kommen.

In musikalischer Hinsicht waren an dieser Feier die Kirchenchöre aus Lienen und Lengerich, der Sing- und Instrumentalkreis St. Christophorus. die Gruppe Lichtblick und eine Schola  beteiligt. An der Orgel spielte Ursula Nordhaus und die musikalische Leitung lag in den Händen von Monika Kather und Stefan Rauch. Worte des Dankes überbrachte auch der 2. Vorsitzende des Kirchenvorstands Franz Josef Konermann und lud alle zum gemeinsamen Gespräch und zur Stärkung in die Pausenhalle des benachbarten Gymnasiums ein. Dort schenkte das Organisationsteam Getränke und eine köstlich schmeckende Suppe aus. Der Hausherr des Gymnasiums, Schulleiter Ulrich Netkowski, hieß alle Gäste willkommen und verwies auf die guten Beziehungen zwischen Schule und Kirche. Aus Warendorf, der früheren Wirkungsstätte des neuen Pfarrers, war ein ganzer Bus gekommen. Zuhörer gewannen schnell den Eindruck, dass sie ihren Pfarrer nur ungerne an unsere Pfarrgemeinde abgegeben haben.

Paul Lohmeyer

Die Cantolinos - ein Erfolg

Die Cantolinos, ein ökumenischer Kinderchor, lud am Sonntag zur Aufführung des Musicals "Das Fest der Engel" ein und viele kamen. Unterstützt wurden die Kinder vom Kirchenchor Maria Frieden. Anschließend traf sich bei schönem Herbstwetter jung und alt auf dem Kirchplatz bei Kartoffelpfannkuchen und Stockbrot.

Egli-Figuren im Gottesdienst

Mit den Egli-Figuren können Szenen aus dem Evangelium nachgestellt werden. Am vergangenen Sonntag war vom Zöllner Zachäus die Rede. Da er klein ist, steigt er auf einen Baum, um Jesus zu sehen. Er lädt Jesus  in sein Haus ein und zieht sich dabei den Zorn der Pharisäer zu. Im ausgelegten handgeschriebenen Evangeliar kann der Betrachter den Text nachlesen. Irmgard Levers stellt die Figuren auf und wird dabei künstlerisch von Lothar Roschanski unterstützt.

Vielen Dank für die Arbeit als Pfarrverwalter

Danke Pfarrer Claus Themann!! - Ein Pfarrverwalter geht weiter- Er kam nur für vier Monate als Pfarrverwalter und damit quasi als „Platzhalter“ für den neuen Pfarrer. Eigentlich hatte er sich vorgenommen, einige theologische Bücher zu lesen und regelmäßig Fahrrad zu fahren. Zu Letzterem ist er wohl kaum gekommen, denn die vielfältigen Anfragen und Herausforderungen unserer Pfarrgemeinde haben ihn gut ausgefüllt.

Vom Vorsitz des Kirchenvorstandes, über die Mitarbeit im Sachausschuss Jugend
bis hin zur Vorbereitung und Durchführung eines gemeinsamen Messdienertages
war er engagiert präsent und brachte seine konstruktiven Ideen mit ein. Pfarrer Claus Themann bedankte sich am vergangenen Sonntag im Gottesdienst bei allen Gläubigen. Viele haben ihn als Priester zu schätzen gelernt. Die Gemeinde wünscht ihm für die Zukunft und für seine neue Tätigkeit alles Gute.


Neue Fenster im Pfarrheim

Man sieht deutlich die frisch gemauerten Steine

Renovierungen fallen immer an. Gut ist, wenn vieles mit eigenen Kräften erledigt werden kann.

An der hinteren Giebelfront des Pfarrheims wurden von einer Fachfirma neue Fenster eingebaut, um die Heizkosten zu senken. Im großen Versammlungsraum wurde dazu eine Mauer gesetzt, um die Gesamtfensterfläche zu verkleinern. Am Samstag wurde dann von Josef Peters und Hugo Lienkamp das Außenmauerwerk aufgesetzt und die Fensterbank eingebaut. Es folgen noch die Fensterbank im Innenraum, das Verputzen der Innenwand und die Isolierung des Jalousienkastens.

5 Kommunionkinder stellen sich vor

Ein Adventskalender aus der Töpferei

Auf den Stufen zum ehemaligen Pfarrhaus wurde ein getöpferter Adventskalender aufgebaut. 24 Häuser, darunter auch eine Schule und die kirche, leuchten am Heiligen Abend. Jedes Haus hat eine Nummer und kann ein Teelicht aufnehmen. Die Töpferei Karrenbrock hat diesen besonderen Adventskalender gefertigt und zur Verfügung gestellt. Anke Ross hat die Dorflandschaft aufgebaut und Norbert Brockmann wird für die Teelichter sorgen. Am 1. Adventssonntag wird das Haus mit der Nummer 1 erleuchtet. Wieviel Teelichter wird er für die Adventszeit kaufen müssen, damit schließlich am 24.Dezember in jedem Haus ein Licht leuchten kann?

Lebendiger Adventskalender 2010

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Messdiener unterwegs

Am 18.12. besuchte einige Messdiener/innen mit Lucas Licher das Nettebad in Osnabrück. Anerkennung und  Danke an alle Messdiener, die mit großer Zuverlässigkeit ihren Dienst am Altar verrichten!